Beitrags-Archiv für die Kategory 'Ausgehen'

Dusticane 08

Montag, 23. Juni 2008 14:47

Am Wochenende war ich zum ersten und zum letzten Mal beim Hurricane-Festival in Scheeßel bei Bremen.

Warum zum ersten Mal?
Weil ich bisher nicht die notwendige Motivation, Zeit und Geld für dieses Festival hatte. Außerdem schrecken mich Festivals dieser Größe eher ab.

Warum zum letzten Mal?
Auf Festivals mit 50.000 oder mehr Zuschauern bekommt man die Headliner nur als Mini-Figuren mit einer Gefühlten Größe von einem Zentimeter zu sehen, außer man stellt sich ne Stunde vorher vorn hin.
Ebenfalls hat mich ein wenig der Malle-Stil bei den Besuchern gestört. Eventuell lag das auch an der gerade laufenen Fußball-EM.
Das Argument, dass das LineUp das Geld und die Fahrt wert ist, kann ich nicht bestätigen. Die Headliner (Beatsteaks, Foo Fighters und Radiohead) hatten mich nicht voll begeistert.
Und die Acts die wesentlich mehr Stimmung machen bekommt man auch auf kleineren Festivals wie Highfield oder Melt.

Die Festivalauftritte

Freitag:
Beatsteaks: Erster Act den ich zum Teil noch gesehen hatte. Sie spielten das übliche Programm runter. Kaum Abwechslung zu anderen Auftritten.
Chemical Brothers: Erstes Highlight des Festivals für mich. Lag sicher auch daran, das ich sie noch nie vorher live gesehen hatte. Es ist erstaunlich was man mit einer Lightshow herausholen kann. Jeder Song hatte seine eigenen Animationen.

Samstag:
The Enemy / The Wombats: 2 Bands aus good ol´ Britain, die einen angenehmen leichten Rocksound für den Samstag-Nachmittag ablieferten.
Kaiser Chiefs: Klasse Auftritt einmal wieder von den Jungs aus Leeds. Für mich eine der besten Live-Bands die ich je gesehen hatte. Wenn nur der Song “Ruby” nicht wäre ;-).
Madsen: In gewohnter Form lieferten Madsen ihre Mitsing-Songs ab. Lediglich die peinliche Hip-Hop-Einlage hätten sie sich schenken sollen.
Billy Talent: Nur ein Stück hab ich mir von Billy Talent angeschaut. Über dem Publikum schwebte dabei ein riesige Staubwolke.
Foo Fighters: Ich weiß nicht, warum mich der Auftritt der Foo Fighters nicht beeindruckte. Sie spielten viele ihrer Hits und agierten gut mit der riesigen Menschen-Menge.
Maximo Park: Die Band aus Newcastle begeisterte mich vom ersten Song an “Girls who play guitars”. Paul Smith sprang die ganze Zeit wie ein Flummi auf der Bühne hin und her.

Sonntag:
Der Sonntag war (seinem Namen entsprechend) geprägt durch die Sonne. Was mich auch etwas lahm legte. Trotzdem könnte ich mir noch folgende Künstler anschauen.
Flogging Molly: Schöner schneller irischer Punk-Rock-Folk-Sound. Richtig gute Festivalmukke. Der Regenschauer davor verhinderte, das dort ebenfalls Staubwolken die Sicht blockierten.
Black Rebel Motocycle Club: Im Schatten sitzend hab ich die Band nicht gesehen, aber gehört. Und der Sound war sehr angenehm. Im vergleich zum Melt!-Auftritt war dieser perfekt abgestimmt. Klasse Rockband.
Sigur Ros: Die Isländer waren mir bisher nur vom Namen her bekannt. Mit einem halben Orkester auf der Bühne brachten sie einen Sound rüber der sehr angenehm war (vor allem für meinen stark pulsierenden Schädel)
Radiohead: So toll finde ich die Radiohead-Songs nicht, und so hatte ich auch keine Probleme mittendrin das Festival zu verlassen um den Heimweg anzutreten.

Fazit:
War ein schönes Wochenende, aber es wird mich wohl nicht wieder dort hin ziehen. Dann mach ich lieber im kommenden Jahr ein kleines Festival mehr mit.

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Mdslktr in Leipzig

Sonntag, 20. Januar 2008 19:22

Gestern waren Mdslktr aka Modeselektor in der Distillery in Leipzig. Das Duo des Berliner Labels BPitch-Control “rockte” die kleine Bude ganz schön. Angefangen haben sie mit dem Track “The Dark Side of the Sun”, den sie zusammen mit den Puppetmastaz aufgenommen haben. Das lies schon erahnen was mich erwarten sollte - Fette Beats mit Elektro-Breakbeats. Es folgten ähnliche Tracks wie “2000007″ und “The Wedding Toccata Theme”. Später wollten sie dem Publikum noch richtig einheizen und spielten die Techno-Bretter des Albums. Ein Höhepunkt war auch die neue Fettes Brot Single “Bettina”. Durch die Kooperation mit Modeselektor klingt der Track wie der Deichkind-Party-Sound. Ähnlich ging das Publikum auch während des ganzen Modeselektor-Auftritts ab. Modeselektor wären ein perfekter Kandidat für das diesjährige Melt!. Dann muss man nicht schon wieder Deichkind anheuern.

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Rockliga ohne Rock

Samstag, 24. März 2007 4:17

T.Raumschmiere - ANTI Gerade bin ich zurück von den “Gruppenspielen” der Gruppe D aus der Jägermeister Rockliga. Der Abend wär richtig gut, auch wenn der Begriff Rock in dieser Gruppe wohl nicht so recht passt. Den Anfang machte eine Vorgruppe aus den Staaten die Bluthund Bande. Der Stil liegt irgendwo bei U18-Pop. Dementsprechend bekamen sie auch die jungen Fans auf ihre Seite. Noch ein paar deutsche Fussball-Parolen und die Kinder waren glücklich. Der 2. Teilnehmer dieses Gruppenspiels war Deichkind. Die Gewinner der letzten Rockliga lieferten wieder einmal eine großartige Show - diese wurde mitlerweile etwas verändert. “No Limit” und “This Beat ist Technotronik” mußten “Whoomp, there it is…” und einem Electro-Klassiker weichen. Ebenfalls brachten die Hamburger neues Equipment mit auf die Bühne. Ein riesiger Getränke-Spender namens “Zitze” sah aus wie ein Wagen der Rosenmontagsumzüge. Auch blieben die Federn dieses Mal weg - dafür gabs luftschlangenähnliche Steifen. Alles in allem wieder eine Hammer Deichkind-Show. Man sollte sie sich mindestens einmal geben (Tipp: Melt! 2007 - Deichkind vs. Snap). Die 3. Band des Abends ist eher ein Künstler der sich für Live-Gigs eine Band dazunimmt. T.Raumschmiere machte eigenartiger Weise eine Show die am ehesten am Rock kratzt. Eigenartig deshalb weil Herr Haas aus der Techno/Electro-Ecke kommt. Nach der 3/4 Stunde T.Raumschmiere war ich dann wirklich fertig. 2 Afris reingezogen gab ich mir noch die Abstimmung. Wie zu erwarten war kassierten Deichkind den verdienten Sieg. Die Amis leider gleich dahinter auf Platz 2.
Nach 3 Siegen in der Gruppe D sollten Deichkind sogut wie im Finale stehen. Das steigt am 19.5. in Berlin. Neben den Siegern aus Gruppe D werden dann noch Kid Alex, Hushpuppies und Clawfinger antreten. Ich gehe davon aus das Deichkind erneut den Titel holt.

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Verrockte Woche

Samstag, 17. Februar 2007 19:14

Nach dem grandiosen Konzert am Dienstag ging es gestern wieder nach Berlin. Wolfmother in der Columbia-Halle standen auf dem Plan. Auch wenn es nahe liegt, sollte ich die beiden Konzerte nicht vergleichen, denn trotz magerer Qualität der Vorband und einer öden Hallenatmosphäre schafften es Wolfmother spätestens ab dem dritten Song das Publikum zu begeistern. Am Ende des Konzertes hatte ich das Gefühl ich hätte einen Marathon hinter mir. Auf jeden Fall kann diese Band aus Australien begeistern und gehört nicht ohne Grund zu den besten Newcomern des letzten Jahres.

Den Veranstaltern des Konzertes kann man aber kein Lob aussprechen. Kurz nach dem Konzert wurde sofort das Licht angemacht, die Musik abgeschalten und den Leuten durch Verschieben von Zäunen nahe gelegt die Halle zu verlassen.
Letzteres war nicht so einfach möglich, da alle Besucher noch an der Garderobe (im Keller) vorbei mussten.
Also Wahl der Location und des Personals gehören auch zu einem guten Konzert und dabei haben die Veranstalter gestern versagt.

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Rock at its best

Mittwoch, 14. Februar 2007 12:12

Das die Eagles of Death Metal richtig gut rocken war mir schon bekannt. Trotzdem gehört noch einiges mehr dazu, dass aus einem Konzert eine geile Show wird. Einen großen Anteil hatte gestern abend auch das Berliner Publikum.
Ich war froh, dass ich dieses Konzerten meinen besten Freunden Matthi und Sven nahe gelegt hatte. Sie schienen davon auch begeistert zu sein.
Begeistert war auch Jesse Hughes der Front-Mann der Eagles. Denn das Feedback vom Publikum war überwältigend.
Was ihn dazu bewegte das Publikum wie ein richtiger Entertainer zu unterhalten. Da wurden die “Sexy German Mädels” (Zitat: Highfield 2006) auch schon mal “Miezekatze” genannt.

Ich gehe davon aus das bei der nächsten Tour Berlin als Pflichttermin wieder dabei ist. Und wir sind dann mit Sicherheit wieder vor der Bühne anzutreffen.

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Lichtbeben

Montag, 20. November 2006 8:37

Am vergangenen Donnerstag war ich auf einem Konzert im Leipziger Konzertclub Conne Island, bei dem 2 musikalisch sehr weit entfernte Stile zusammenkamen.
Den Beginn machte Peter Licht. Der Musiker brachte mit seiner Band Lieder aller 3 Alben mit. Dazwischen las er einige kurze Texte aus seinem Buch vor. Höhepunkt des Auftrittes war, dass gemeinsame Singen des Songs “Wir sind jung und wir machen uns Sorgen über unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt” mit dem Publikum. Dazu verteilte er Handzettel mit den Songtexten.
Peter Licht Songtext

Nach diesem 1,5 stündigen Auftritt folgten Das Bierbeben. Die Berliner begeistern mit ihrem eigenen Sound aus Elektro und Rock. Allerdings war das Publikum eher auf Herrn Licht eingestimmt. Auch die Musiker wirkten etwas gelangweilt. Ein Konzert im Leipziger Superkronik im Mai war da von beiden Seiten energiegeladener.

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Remmi Demmi und Federn

Sonntag, 8. Oktober 2006 21:22

Gestern stieg in einem Loft in Leipzig eine der Bibop-WG-Parties. Zu den Mitbewohnern zählten neben den ca. 300 Partywütigen DJ Milk (Leipziger Resident des Velvet) und Deichkind. Die Show der Hamburger war wieder einmal großartig. Nur das Verteilen von Federn über die schwitzenden Menschen war etwas, auf das sie lieber hätten verzichten sollen. Ich hatte heute noch ein Kratzen im Hals. Wie von den letzten Deichkind-Shows gewohnt, wurden auch wieder Gegenstände wie Pappkartons und Schlauchboot im Publikum verteilt. Die 1,50 Euro für die Cola, die zum Spülen der Federn notwendig war, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich kann nur jedem empfehlen in einer der anderen Städte zur Bibop-WG zu gehen. Denn es wird der derzeit beste Live-Act Deutschlands geboten.

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Oper, Gesang, Piano und ich?

Samstag, 16. September 2006 7:46

Vor einigen Jahren hätte ich jemanden für verrückt gehalten wenn er mich mit diesen Begriffen in Zusammenhang bringt. Und trotzdem war es gestern tatsächlich der Fall. In einem “kleinen” Saal der Berliner Staatsoper fand das Konzert von Jamie Lidell and Friends statt. Zu den Friends gehörten bekannte Namen der alternativen elektronischen Musik. Vorgruppe und auch Gast im Programm von Lidell war Snax mit seinem Solo-Programm. Kennengelernt hatte ich ihn vor ein paar Jahren als Teil von Captain Comatose. Solo erreicht er auch nicht ganz die Qualität der Kapitäne.
Der Auftritt von Lidell allerdings war Klasse. Als Begleitung am Piano hat sich Lidell keinen geringeren als Gonzales geholt. Dieser ist vor allem bekannt von der Single “Take me to the Broadway”, die damals regelmäßig auf Viva 2 lief, sowie als Teil der Puppetmastaz.
Am Schlagzeug saß Mocky. Und Lidell begeisterte vor allem durch seine Stimme und was man mit Stimme alles anstellen kann. So arrangiert er schon mal live komplette Musikstücke nur aus den Lauten der Stimme (eine Art Beatboxing mit Sampler). Andere Lieder hatten Einflüsse aus den Bereichen Jazz oder Gospel. In der Zugabe durften dann auch schon mal Leute aus dem Publikum an das Mikrofon und das klang erstaunlicherweise nicht einmal schlecht.

Auf jeden Fall war das Konzert die Reise nach Berlin wert. Mal schauen was die nächste Woche bringt.

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Highfield 2006

Dienstag, 22. August 2006 23:56

Dieses Jahr war ich das erste mal auf dem Highfield-Festival in Hohenfelden bei Erfurt. Schon beim Vorverkauf war ein Besucherrekord erkennbar. Ca. 20.000 Tickets wurden im Vorverkauf verteilt. Durch die Abendkasse waren es dann mehr als 23.000 Besucher.
Aber es war trotzdem ein gelungenes Festival ohne großes Anstehen.

Tag 1
Am Freitag Mittag trafen wir auf dem Gelände ein. Nachdem Pavillions und Zelte aufgebaut waren ging es am frühen abend zum Festival-Gelände runter. Erstes Ziel waren Eagles of Death Metal. Anders als der Name vermuten läßt spielen sie besten Rock ala Queens of the Stone Age. Das liegt wohl auch daran, dass der QOTSA-Sänger Josh Homme bei den Eagles als Drummer sein bestes gibt. In dieser Stunde wurden wir sehr gut auf das Festival eingestimmt.
Eagles of Death Metal
Um 23:00 traten Coheed and Cambria auf. Eine Band die mir völlig unbekannt war. Der kräftige Metalsound wird bei dieser Band leider durch eine recht ungewöhnliche Stimme des Leadsängers gestört. War nicht ganz mein Fall. Kurz nach Mitternacht stand mit den Beatsteaks das erste Highlight des Festivals auf dem Spielsplan. Sie spielten altbekannte Hits zu denen die Masse sehr gut abging. Zusätzlich begeisterten die Berliner durch Interpretationen von “No one knows” (Queens of the Stone Age) und “Sabotage” (Beasti Boys).
Beatsteaks
Gegen 2:00 ging der erste Festival-Tag zu Ende.

Tag 2
Musikalisch startete der zweite Festivaltag für uns schon um 12:00 mit dem Auftritt von Wolfmother. Die Newcomer von Down Under begeisterten mit dem kurzen Auftritt schon tausende Frühaufsteher.
Wolfmother
Danach hämmerten CKY mit ohrenbetäubender Lautstärke auf das Publikum ein. Für mich ging das Festival mit dem Auftritt von Danko Jones weiter. Sie brachten in der Nachmittags-Sonne guten kräftigen Rocksound. Auch wenn sich der Sänger etwas zu oft feiern ließ, war es doch ein 45-minütiger energiegeladener Auftritt. Sehr schön.
Danko Jones
Um 19:00 machten wir uns, mit etwas Alkohol in Stimmung gebracht, auf den Weg zu Fettes Brot. Sie konnten nicht nur durch ihre Klassiker “Da draussen”, “Jein” oder “The Grosser” begeistern sondern auch durch interpretationen von Rage against the Machine und den 4 Versionen von Nordisch by Nature.
Fettes Brot
Im Anschluss gleich das nächste Feuerwerk mit Seeed aus Berlin. Auch wenn sich das Programm nicht groß von den diesjährigen Auftritten im Treptower Park unterschied machte es doch so viel Spass, dass man den aufziehenden Regen ignorierte.
Seeed
Pünktlich nach dem Auftritt fing es dann richtig heftig zu regnen an. Da wir unser Zelt entwässern mussten blieb uns leider der Auftritt von den Kaiser Chiefs verwehrt. Nach der Trockenlegung gingen wir noch einmal vor zu den Helden. Trotz Schwangerschaft von Judith lieferten sie eine gute Show mit recht guten Lichteffekten.

Tag 3
Der Sonntag begann wie am Tag davor mit Frühstück gegen 12 Uhr auf dem Festival-Gelände. Zu diesem Zeitpunkt spielten gerade Virginia Jetzt. Aber wie ich zu dieser Musik stehe hab ich ja schon im letzten Artikel berichtet. Um 14:00 war es wieder Zeit für etwas HipHop. Clueso mit Band besuchte das Festival in der nähe seiner Heimatstadt. Es waren knapp 40 Minuten schöne Musik, aber nichts richtig besonderes dabei.
Clueso
17:30 standen die Sportfreunde Stiller auf unserem Plan. Die Stunde der Sportfreunde war aber nicht so wie ich es erwartet hätte. Hauptsächlich Songs der neuen Platte, die von den bisher erschienenen für mich die schlechteste ist. Die wenigen Hits brachten das Publikum aber trotzdem recht gut zum Feiern. So wurden die letzten Wasserreste des Vortags mit Schuhen und Kleidung aufgenommen.
Nach Sportfreunde Stiller
Als nächstes standen Mando Diao auf der Bühne. Beim Soundcheck haben sie wohl etwas gefuscht. Denn obwohl ich nicht sehr weit von der Bühne entfernt war, kam kaum etwas bei mir an. Später wurde die Lautstärke dann noch etwas hochgeregelt. Trotzdem ist es eine sehr schön anzuhörende Musik. Und in das kommende Album werde ich mit Sicherheit mal reinhören.
Mando Diao
Es folgte Gentleman mit seiner gewohnt langweiligen Reggae-Musik. Aber das sehe wohl nur ich so, denn es waren tausende vor der Bühne am Feiern. Ich nutze die Zeit für gepflegte (überteuerte) Nahrungsaufnahme und war gespannt auf Massive Attack die den Abschluss des Festivals bilden sollten. 22:15 Uhr war es dann soweit. Ein audio-visuelles Spektakel auf höchstem Niveau begann. Großartige Lichteffekte gepaart mit den besten Live-Stimmen die ich jemals gehört hatte machten diesen Auftritt der Headliner zum Highlight des Festivals. Auch wenn sie nicht so “rocken” wie viele der anderen Künstler sollte man sich nicht entgehen lassen Massive Attack einmal Live zu erleben.
Massive Attack

Fazit
Das Highfield-Festival war für mich ein sehr gelungener Abschluss des Festival-Sommers. Organisatorisch und musikalisch lobenswert. Ich kann mir vorstellen wieder dort hin zu fahren.

Meine Top 10 der Auftritte:

  1. Massive Attack
  2. Beatsteaks
  3. Seeed
  4. Fettes Brot
  5. Wolfmother
  6. Eagles of Death Metal
  7. Danko Jones
  8. Mando Diao
  9. Wir sind Helden
  10. Sportfreunde Stiller

Thema: Ausgehen | Kommentare (0) | Autor: tkr

Motor im Grünen

Samstag, 12. August 2006 8:21

Madsen @ Motor im Grünen
Das ist kein Picknick mit dem Auto sondern ein von Motor FM organisiertes Festivalchen in Berlin. Das 5 Bands umfassende Line-Up bestand hauptsächlich aus deutschsprachiger Musik.

Den Anfang machte Winson, der als Ersatz für Peter Licht einsprang. Leider waren wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor Ort. Als wir ankamen spielten gerade Super700 ihr Set. Es war ein ruhiger und eigenartiger Rock-Sound. War aber recht angenehm hörbar. Danach folgten Klee aus Köln. Die Musik dieser Band ist ja recht erträglich, aber wenn die Sängerin Suzie dazwischen zu Wort kam, sträubten sich mir die Nackenhaare. Es folgten Madsen, die eine 50:50-Mischung aus altbekannten Liedern und Liedern der just an diesem Tag erschienenen Platte “Goodbye Logik” präsentierten. Leider war der Auftritt mit 45 Minuten etwas kurz. Aber es wollte ja auch noch eine weitere Band auftreten. Und zwar Virginia Jetzt. Außer “Von guten Eltern” sind die Songs aber kaum Festival-tauglich. Es ist eher ruhiger Schmuse-Rock (nicht mein Ding). Das positive daran ist, dass es die Frauenquote der Zuschauer nach oben treibt.

Fazit dieses Nachmittags / Abends:
Ich muss mir die neue Madsen-Platte holen (Sie wird dann natürlich hier vorgestellt).

Thema: Ausgehen | Kommentare (0) | Autor: tkr