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Lichtbeben

Montag, 20. November 2006 8:37

Am vergangenen Donnerstag war ich auf einem Konzert im Leipziger Konzertclub Conne Island, bei dem 2 musikalisch sehr weit entfernte Stile zusammenkamen.
Den Beginn machte Peter Licht. Der Musiker brachte mit seiner Band Lieder aller 3 Alben mit. Dazwischen las er einige kurze Texte aus seinem Buch vor. Höhepunkt des Auftrittes war, dass gemeinsame Singen des Songs “Wir sind jung und wir machen uns Sorgen über unsere Chancen auf dem Arbeitsmarkt” mit dem Publikum. Dazu verteilte er Handzettel mit den Songtexten.
Peter Licht Songtext

Nach diesem 1,5 stündigen Auftritt folgten Das Bierbeben. Die Berliner begeistern mit ihrem eigenen Sound aus Elektro und Rock. Allerdings war das Publikum eher auf Herrn Licht eingestimmt. Auch die Musiker wirkten etwas gelangweilt. Ein Konzert im Leipziger Superkronik im Mai war da von beiden Seiten energiegeladener.

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Peter Licht Songtext

Montag, 20. November 2006 8:33

Peter Licht Songtext

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Musikalisches Puppentheater

Sonntag, 5. November 2006 23:47

Am Wochenende war ich mal wieder in Berlin unterwegs. Ein Grund dafür war einer der Puppetmastaz-Auftritte, die in letzter Zeit immer seltener in Deutschland halt machen. Es hat sich wohl rumgesprochen, dass HipHop aus Deutschland nicht immer wie deutscher HipHop klingen muss. Die Puppetmastaz bieten meiner Meinung nach eine der besten deutschen HipHop-Shows. Das liegt vor allem daran, das die Künstler selbst nicht vor dem Publikum agieren sondern dies Puppen überlassen. Man kann sich nicht vorstellen, das der “Auftritt” einer Yoda-Puppe gefeiert als wär es ein Rockstar. Wenn man eines der großartigen Konzerte mitgemacht hat, empfindet man das nicht mehr als eigenartig und macht selbst mit. Manche werden dabei sogar heiser ;-). Ich kann nur jedem, der auch nur einen Funken für elektronische Beats übrig hat, empfehlen, ein Puppetmastaz-Konzert zu besuchen wenn man die Möglichkeit hat.

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Remmi Demmi und Federn

Sonntag, 8. Oktober 2006 21:22

Gestern stieg in einem Loft in Leipzig eine der Bibop-WG-Parties. Zu den Mitbewohnern zählten neben den ca. 300 Partywütigen DJ Milk (Leipziger Resident des Velvet) und Deichkind. Die Show der Hamburger war wieder einmal großartig. Nur das Verteilen von Federn über die schwitzenden Menschen war etwas, auf das sie lieber hätten verzichten sollen. Ich hatte heute noch ein Kratzen im Hals. Wie von den letzten Deichkind-Shows gewohnt, wurden auch wieder Gegenstände wie Pappkartons und Schlauchboot im Publikum verteilt. Die 1,50 Euro für die Cola, die zum Spülen der Federn notwendig war, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich kann nur jedem empfehlen in einer der anderen Städte zur Bibop-WG zu gehen. Denn es wird der derzeit beste Live-Act Deutschlands geboten.

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Peaches - Impeach my Bush

Montag, 18. September 2006 23:41

Impeach My BushIn gewohnt zweideutiger Form kommen die Texte des neuen Peaches-Albums daher. Natürlich kommt das Thema Sex wieder mal nicht zu kurz. Der Sound hat sich im Vergleich zu den ersten Alben sehr gut weiterentwickelt. Neben Rock- und Elektroeinflüssen ist auch etwas HipHop und Pop zu finden. Vor allem die Single Downtown hätte Chancen im TV und Radio gespielt werden - aber dafür ist Peaches sicher zu unbekannt.
Gäste wie z.B. Josh Homme zeigen aber, dass Peaches im Alternative-Bereich ihren Namen hat.

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Oper, Gesang, Piano und ich?

Samstag, 16. September 2006 7:46

Vor einigen Jahren hätte ich jemanden für verrückt gehalten wenn er mich mit diesen Begriffen in Zusammenhang bringt. Und trotzdem war es gestern tatsächlich der Fall. In einem “kleinen” Saal der Berliner Staatsoper fand das Konzert von Jamie Lidell and Friends statt. Zu den Friends gehörten bekannte Namen der alternativen elektronischen Musik. Vorgruppe und auch Gast im Programm von Lidell war Snax mit seinem Solo-Programm. Kennengelernt hatte ich ihn vor ein paar Jahren als Teil von Captain Comatose. Solo erreicht er auch nicht ganz die Qualität der Kapitäne.
Der Auftritt von Lidell allerdings war Klasse. Als Begleitung am Piano hat sich Lidell keinen geringeren als Gonzales geholt. Dieser ist vor allem bekannt von der Single “Take me to the Broadway”, die damals regelmäßig auf Viva 2 lief, sowie als Teil der Puppetmastaz.
Am Schlagzeug saß Mocky. Und Lidell begeisterte vor allem durch seine Stimme und was man mit Stimme alles anstellen kann. So arrangiert er schon mal live komplette Musikstücke nur aus den Lauten der Stimme (eine Art Beatboxing mit Sampler). Andere Lieder hatten Einflüsse aus den Bereichen Jazz oder Gospel. In der Zugabe durften dann auch schon mal Leute aus dem Publikum an das Mikrofon und das klang erstaunlicherweise nicht einmal schlecht.

Auf jeden Fall war das Konzert die Reise nach Berlin wert. Mal schauen was die nächste Woche bringt.

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Madsen - Goodbye Logik

Mittwoch, 23. August 2006 9:51

Goodbye LogikNur knapp ein Jahr nach dem Debut-Album legen die Jungs von Madsen das nächste Album nach. Nach dem ersten Hören klingt es wie das Debut-Album. Es fehlen zwar richtige Reißer wie “Vielleicht”,”Perfektion” und “Panik”, trotzdem ist es ein schönes Stück geworden. Vielleicht hätten sie noch eine Weile an dieser Platte arbeiten müssen um annähernd die Qualität zu erreichen, die das Debut lieferte.

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Wolfmother - Wolfmother

Mittwoch, 23. August 2006 9:38

WolfmotherUnd wieder ein Erstlingswerk. Die Australier Wolfmother waren mir bis zum Highfield-Festival völlig unbekannt.
Jetzt hab ich mir die Platte einmal angehört und war positiv überascht. Rock der an den Sound der 70er Jahre erinnert. Trotzdem finden sich moderne Einflüsse wieder (z.B. der Einsatz eines Synthies). Das Album besticht durch seine durchweg kräftige Musik.
Angefangen mit “Colossal”, “Pyramid” und “Dimension” bis hin zu den Festival-Krachern “Woman” und “Joker & the Thief”.

Kopfnicker-Mucke von der es gerne mehr geben darf.

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Editors - The Back Room

Mittwoch, 23. August 2006 9:30

The Back Room (Ltd. )Das Debut-Album der Briten glänzt durch schönen ruhigen Rock. Ich würde auch den Stil als rockigere Version von Coldplay bezeichnen. Die Stücke “Lights”, “Munich”, “Blood”, “All Sparks” und “Bullets” gehen sowohl beim Live-Auftritt als auch beim Hören zu Hause sehr gut. Mit “Fall” und “Distance” enthält die Platte aber auch 2 sehr schöne und ruhige Stücke (Couch-Musik).

Auf jeden Fall wird man in Zukunft sicher noch einiges von den jungen Briten hören. Bin gespannt.

Thema: Plattenladen, gekauft | Kommentare (0) | Autor: tkr

Viva 2 auf DVD?

Mittwoch, 23. August 2006 0:32

Nachdem die Qualität der Musiksender im Fernsehen fast den Nullpunkt erreicht hat, springen diverse alternative Medien hervor die diese Lücke füllen. Angefangen mit diversen Internetseiten, bei denen immer häufiger auch die Musikvideos laufen bis hin zu Zeitschriften in denen die DVDs die Audio-CDs ablösen.

Eine dieser Zeitschriften hab ich mir gestern zugelegt. VISIONS bringt mit der Visions on Screen DVD gute Musik in Video-Form auf den heimischen DVD-Player. Zwar werden gelegentlich Werbespots abgespielt, aber es sind immerhin noch keine von Jamba dabei.

Hier einmal ein Auszug des sehr guten Tracklistings dieser DVD:

  • Wolfmother - Dimension (Live)
  • Pearl Jam - Life wasted
  • Blackmail - Moonpigs
  • Eagles of Death Metal - I want you so hard
  • Bela B. feat Charlotte Roche - 1.,2.,3.
  • Bloc Party - The Pioneers
  • Danko Jones - First Date
  • Madsen - Du schreibst Geschichte
  • Mando Diao - Long before Rock & Roll
  • Kaiser Chiefs - I predict a Riot
  • Korn - Twisted Transistor (Live)

Auch empfehlenswert sind die alljährlich erscheinenden Festival Guide DVDs mit Music-Clips und Festival-Live-Mitschnitten.

Viva 2 ist zwar tot, aber trotzdem kann man sich Videos alternativer Musik anschauen. Schaut mal rein.

Thema: Medienlandschaft | Kommentare (1) | Autor: tkr